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Hannah Arendt

Zum 25. Todestag von Hannah Arendt
Seit der Wende hat die politische Philosophie im allgemeinen und Hannah Arendts Denken im besonderen eine Renaissance erfahren. H. Arendt, die zwischen den politischen Stühlen saß als Totalitarismuskritikerin wurde sie von den Linken, auch von den Grünen abgelehnt. (Heute geben ihr die meisten im Nachhinein recht) Von den rechten und konservativen wurde sie ebenso abgelehnt wegen ihres existentiellen (staatskritischen) Politikbegriffes. Nirgendwo zu stehen, bedeutet Heimatlosigkeit, aber auch geistige Freiheit. Hannah Arendt musste als junge Jüdin in der Weimarer Republik, als intellektuelle Frau in einer Männerdomäne ihren Weg suchen: Exil, politische Philosophie, in der sie sich von ihrem Vorbild (und Geliebten) Martin Heidegger löste, sie leistete Vermittlung zwischen der alten europäischen Tradition und der noch jungen amerikanischen (Thomas Jefferson und die amerikanische Demokratie) .
gesendet am 30.11.2000 im Deutschlandfunk
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© 2006 Peter Leusch
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