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Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt

Eine Kulturgeschichte des Reisens
"Der kürzeste Weg zu sich selbst führt um die Welt herum" - schrieb Hermann Graf Keyserling in seinem "Reisetagebuch eines Philosophen". Keyserling fuhr 1911 nicht nur um die Welt, er verweilte und setzte sich mit der asiatischen Denk- und Glaubenswelt auseinander.
Reisen, Welt und- Selbsterfahrung gehören eng zusammen, ja unterschiedliche Kulturen und Epochen haben das menschliche Leben selber unter dem Sinnbild der Reise verstanden.
Kaufleute, Pilger, Soldaten, fahrendes Volk - Reisende hat es immer gegeben. Dennoch unterscheidet sich Reisen früher und Tourismus heute enorm voneinander. Während Reisen früher eine Mühsal bedeutete, ist es in der Gegenwart mit den ausgebauten Verkehrssystemen für den westlichen Wohlstandsbürger zu einem Massenphänomen und zur beliebtesten Freizeitbeschäftigung geworden. Doch was geht im modernen Tourismus verloren, was bleibt buchstäblich auf der Strecke? - Eine kleine Kulturgeschichte und auch eine Philosophie des Reisens.
gesendet am 06.06.2002 im Deutschlandfunk
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© 2006 Peter Leusch
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